Leitlinie 8
Akteure, Verantwortlichkeiten und Rollen
Die Rollen und die Verantwortlichkeiten der an einem Forschungsvorhaben beteiligten Wissenschaftler*innen sowie des wissenschaftsakzessorischen Personals müssen zu jedem Zeitpunkt eines Forschungsvorhabens klar sein.
Erläuterung
Die Beteiligten eines Forschungsvorhabens stehen in einem regelmäßigen Austausch. Sie legen ihre Rollen und Verantwortlichkeiten in geeigneter Weise fest und passen diese, sofern erforderlich, an. Eine Anpassung ist insbesondere angezeigt, wenn sich der Arbeitsschwerpunkt eines*einer Beteiligten des Forschungsvorhabens verändert.
Kommentierung
- Schriftliche Fixierung der Verantwortlichkeiten
-
Vermeidung von Interessenkonflikten
Vermeidung von Interessenkonflikten durch Offenlegung von Finanzierungsquellen und anderen relevanten Umständen.
-
„Equitable Research Partnerships“: Faire und gleichberechtigte Forschungspartnerschaften in der internationalen Kooperation
Rahmenbedingungen für internationale Forschungskooperationen sollen mit Blick auf deren Fairness und Gleichberechtigung reflektiert werden – insbesondere bezüglich struktureller Asymmetrien zwischen den jeweiligen Forschungssystemen.
-
Akteure, Verantwortlichkeiten und Rollen in den Lebenswissenschaften
-
Archivierung des wissenschaftlichen Vor- und Nachlasses – ein Beispiel aus den Geowissenschaften
Material sollte möglichst vor der Vernichtung bewahrt werden.
-
Verantwortlichkeiten und Rollen in größeren Teams
Da Ingenieurarbeit gleich Teamarbeit ist, gibt es in der Regel immer eine Reihe von Beteiligten in sich dynamisch verändernden Rollen und Verantwortlichkeiten.
Eine aktuelle und präzise formulierte Vereinbarung über die Verteilung der Rollen im Rahmen eines Forschungsprojekts kann helfen, Klarheit zu schaffen.