Vielfältigkeit – Diversity im Wissenschaftssystem
Exzellente Wissenschaft braucht eine Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen. Diversität – oder bei der DFG synonym gebraucht: Vielfältigkeit, Vielfalt oder Diversity – bezieht sich auf die Unterschiedsdimensionen von Menschen und so auch von Forschenden. Sie umfasst über das Geschlecht hinaus weitere Dimensionen, wie beispielsweise Alter, ethnische Herkunft und Nationalität, sexuelle Orientierung, Religion und Weltanschauung, Behinderung oder chronische/langwierige Erkrankung sowie soziale Herkunft (beispielsweise unter den Aspekten ökonomische Situation, Herkunft aus nicht akademischer Familie, Migrationsgeschichte)(Popup Link).
Auch wissenschaftlich tätige Menschen bringen neben der fachlichen Ausbildung immer eine wegen ihrer Lebenserfahrungen und diversen Hintergründe einzigartige Perspektive in das Wissenschaftssystem sowie in Forschungsfragen und deren Lösungen ein. So können sich divers zusammengesetzte Arbeitsgruppen in der Wissenschaft positiv auf die Qualität von Forschung und Forschungsergebnissen auswirken. Diversität kann somit – bei Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen – einen Mehrwert in Bezug auf exzellente Forschung erbringen.(Popup Link)
Niemand sollte wegen wissenschaftsfremder Faktoren an einer wissenschaftlichen Karriere gehindert werden.
Im Unterschied zum vorstehend dargestellten Punkt der Diversität der forschenden Personen können Aspekte von Vielfältigkeit auch für die Gestaltung von Forschungsinhalten relevant sein und die Qualität der Forschungsergebnisse beeinflussen.