Vorhalten von Speicherkapazitäten in den Geowissenschaften
Für die sorgfältige Archivierung und das Bereitstellen von älteren Daten ist es notwendig, ausreichend Speicherkapazitäten vorzuhalten, um den Verlust oder gar die Löschung von Daten zu vermeiden. Dies betrifft insbesondere klimarelevante Beobachtungen, die auch möglichst über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren gespeichert werden sollten. Bei Modellsimulationen komplexer Systeme fallen sehr große Datenmengen an, für die idealerweise entsprechend umfangreiche Datenserver errichtet und dauerhaft betrieben werden sollten.
Daten werden vorzugsweise in Repositorien gespeichert und sind mittels Digital Object Identifier (DOI) identifizierbar. Zur Reproduktion von Ergebnissen genügt es, grundlegende Daten und die darauf aufsetzende Prozessierungskette (Softwareprogramme) zu speichern. Die Internetplattform (externer Link) kann beispielsweise für die Auffindung eines geeigneten Repositoriums genutzt werden. Beispielhaft soll hier das (externer Link) der Universität Hamburg genannt werden, das einen einfachen Zugang zu klimarelevanten Beobachtungsdaten aus In-situ-Messungen und Satelliten-Fernerkundungen ermöglicht. Ein weiteres Beispiel stellt die Plattform (externer Link) dar, auf der Daten aus den Erd- und Umweltwissenschaften archiviert und publiziert werden können.