Bewertung von Transfer und industrienaher Forschung
Im Bereich der Ingenieurwissenschaften kann der Transfer, die Zusammenarbeit mit Unternehmen und eine potenzielle Anwendung eine besondere Rolle spielen. Diese gegenüber den wissenschaftlichen Qualitätskriterien nachgelagerten Aspekte werden in den Ingenieurwissenschaften häufig hoch gewichtet.
Die Qualifizierung in den Ingenieurwissenschaften kann nicht nur im rein akademischen Rahmen erfolgen, sondern auch durch berufliche Tätigkeiten in Wirtschaft und Industrie. Dies wird bei der Bewertung von Lebensläufen und der wissenschaftlichen Leistung berücksichtigt.
Daher werden als Berufungskriterien neben der wissenschaftlichen Exzellenz, die hauptsächlich über Publikationen nachgewiesen wird, häufig auch Erfahrungen in der industriellen Umsetzung von Technologien gefordert.
Bei der Bewertung von Publikationen können Metriken als Hilfsmittel genutzt werden. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass diese im Kontext gesehen werden und nicht als ausschließliches Kriterium genutzt werden (siehe hierzu die (externer Link)).