Nutzung von Chemie-spezifischen Repositorien
Forschungsergebnisse werden üblicherweise in Publikationen festgehalten und zugänglich gemacht. In der experimentellen Chemie werden sie idealerweise auch in Form von Daten und Materialien (z. B. als chemische Substanzen) in Chemie-spezifischen Repositorien hinterlegt.
Daten: Der öffentliche Zugang zu Daten als Forschungsergebnis soll durch Forschungsdatenrepositorien gewährleistet werden. Beispiele für Chemie-spezifische Repositorien sind z. B. Cambridge Structural Database (CSD), Chemotion Repository, StrendaDB und NOMAD. Beispiele für Datenbanken, die zur zusätzlichen Bereitstellung von Daten verwendet werden können, sind nmrshiftdb2, massbank oder Suprabank. Innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur werden für die Chemie beispielsweise in der Initiative (externer Link) Forschungsdatenrepositorien (weiter)entwickelt.
Substanzen / Materialien: Wann immer möglich und sinnvoll, sollen Materialien ähnlich den digitalen Forschungsergebnissen zentral registriert, verwahrt und zur Prüfung und Nachnutzung bereitgestellt werden. Molekül- und Materialarchive (z. B. (externer Link)) bieten den Vorteil, dass sie durch eine hohe Sichtbarkeit die Auffindbarkeit der Materialien erleichtern und ggf. auch langfristig die zentrale Verfügbarkeit gewährleisten können.