Verfügbarmachung von Forschungsergebnissen

Die den Ergebnissen ingenieurwissenschaftlicher Forschung zugrunde liegenden Materialien sind häufig experimentelle Artefakte bzw. Proben, die aufgrund der spezifischen Versuchsbedingungen häufig Unikate sind. Andererseits bestehen Ergebnisse von z. B. Simulationsrechnungen, experimenteller Hochdurchsatzforschung oder auch hochauflösender bildgebender Verfahren aus sehr großen Datenmengen, die rasch mehrere Terabyte umfassen können. Beide Umstände machen eine vollumfängliche Zurverfügungstellung der unmittelbaren Ergebnisse bzw. Rohdaten sehr schwierig und können im Sinne einer Nachvollziehbarkeit und Nachnutzung teilweise nicht sinnvoll erscheinen.

Wichtig ist in jedem Fall die Prüfung, was als Mindestsatz von Informationen notwendig und akzeptierbar ist, um Forschungsergebnisse reproduzieren zu können und anschlussfähig zu machen. Gerade im Kontext von nicht standardisierten Versuchen (sei es experimentell oder theoretisch), die stark von Randbedingungen abhängen, muss der Erfassung dieser Randbedingungen eine hohe Bedeutung beigemessen werden.