Verfügbarmachung und Archivierung von Primärdaten

Numerische Simulationen können zu sehr großen Datenmengen führen, die eine vollumfängliche Zurverfügungstellung der unmittelbaren Ergebnisse, d. h. der Primärdaten, im Sinne einer Nachvollziehbarkeit und Nachnutzung nicht immer sinnvoll erscheinen lassen. Für das Ziel der Reproduzierbarkeit wird beispielsweise bei physikalischen Simulationsrechnungen die Verfügbarmachung und Archivierung der verwendeten Computerprogramme mit jeweiliger Versionsnummer und nicht die Verfügbarmachung und Archivierung der mittels der Programme erzeugten Primärdaten als wesentlich erachtet.

Bei experimentellen Arbeiten werden in Kooperation mit Forschungsinfrastrukturanlagen wie beispielsweise Beschleunigeranlagen, Teleskopen oder Forschungsschiffen häufig große Mengen an Primärdaten generiert. Es gilt in einer gemeinsamen Datenrichtlinie für die spezifische wissenschaftliche Fragestellung zu klären, wie z. B. durch Archivdatenbanken die Verfügbarmachung und Archivierung von wissenschaftlichen Primärdaten gewährleisten werden kann.