Selbstverpflichtung zur verantwortungsvollen Meeresforschung
Wissenschaftliche Projekte zur Erforschung des Meeres, der marinen Ökosysteme und der Geologie der Meeresbecken sind auf den Einsatz von Forschungsschiffen, verschiedenen Messtechnologien und Probennahmen angewiesen, die jedoch gegebenenfalls auch negative Auswirkungen auf die lokale Umwelt haben können. Meeresforscher*innen stehen daher in einer besonderen Verantwortung, durch ihre Forschungsaktivitäten so wenig wie möglich zur Verschmutzung des Meeres und zur Störung seiner empfindlichen Ökosysteme beizutragen. Die deutsche Meeresforschung hat Eckpunkte einer verantwortungsvollen Meeresforschung im Rahmen einer Selbstverpflichtung formuliert, die mit der Beantragung von Schiffzeit verbindlich anerkannt wird. Die Umsetzung methodischer Aspekte, die sich aus der Selbstverpflichtung ergeben, ist begutachtungsrelevant.